Kokosnussöl hat eine weiße bis gelbliche Färbung. Es riecht mild, wachsartig und frisch mit einer leichten Kokosnote.
Kokosnussöl wird in der Parfümherstellung als Trägeröle gerne verwendet, neben Jojojaöl, Mandelöl und anderen Ölen. Es wird auch als Kokosfett bezeichnet weil es bei Raumtemperatur fest ist. Kokosöl wird in der Küche vor allem zum Backen, Braten und Frittieren verwendet, daneben in der Süßwarenindustrie, für pharmazeutische und kosmetische Zwecke sowie als Ausgangsstoff für die Oleochemie. Kaum ein anderer natürlicher Stoff besitzt sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet auf den menschlichen Körper eine solch positive Wirkung wie Kokosöl. Durch die ideale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe kurbelt es den Stoffwechsel an, schützt die Haut, bekämpft duch seine antibakterielle Wirkung eine Vielzahl von Parasiten und kann sogar schwerwiegende Krankheiten eindämmen. Obwohl Kokospalmen im malaiischen Archipel bereits seit 3000 bis 4000 Jahren kultiviert werden, erlangten sie erst im 19. Jahrhundert größere wirtschaftliche Bedeutung mit der Anlage von Plantagen auf Ceylon durch Holländer. Heute erstreckt sich die Kultivierung von Kokospalmen weltweit auf die tropischen Zonen im Küstenbereich und an Flussufern.